Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nur für Waren, die über den Web-Shop auf HenriWillig.com verkauft werden.

Artikel 1 - Definitionen

In diesen Bedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:

Händler: die natürliche oder juristische Person, die Produkte und/oder Dienstleistungen für die Verbraucher aus der Ferne anbietet;

Verbraucher: die natürliche Person, deren Handlung nicht im Rahmen eines Berufes oder Unternehmens stattfindet und die in einem Fernabsatzvertrag mit dem Händler eintritt;

Fernabsatzvertrag ein Vertrag: bei dem die alleinige Verwendung einer oder mehrerer Techniken für Fernkommunikation im Rahmen eines vom Händler organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen stattfindet, bis zu und einschließlich dem Moment, in dem der Vertrag geschlossen wird;

Technik für Fernkommunikation: Mittel, die zum Abschluss eines Vertrages genutzt werden können, ohne dass Verbraucher und Händler zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind.

Widerrufsfrist: Der Zeitraum innerhalb dessen der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann;

Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Verbraucher auf den Vertragsabschluss im Fernabsatz innerhalb der Widerrufsfrist zu verzichten;

Tag: Kalendertag;

Erweiterte Transaktionsdauer: ein Fernabsatzvertrag, der sich auf eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen bezieht, wobei sich die Verpflichtung zur Lieferung und/oder dem Kauf über einen Zeitraum erstreckt;

Dauerhafter Datenträger: jedes Medium, das dem Verbraucher oder Händler ermöglicht, Informationen zu speichern, die an ihn persönlich in einer Weise gerichtet sind, die die künftige Konsultationen und die unveränderte Wiedergabe der gespeicherten Daten ermöglicht;

 

Artikel 2 - Identität des Händlers

 

HenriWillig.com (Teil von Henri Willig Kaas BV)

Hoogedijk 8, 1145 PM, Katwoude - Volendam

Telefon: +31299655151

E-Mail-Adresse: info@henriwillig.com
Nummer in der Handelskammer: 36037970

UST-ID: NL006196238B01

 

 

Artikel 3 - Das Angebot

Wenn ein Angebot einer begrenzten Geltungsdauer unterliegt oder Bedingungen unterworfen wird, wird dies im Angebot ausdrücklich erwähnt.

Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der Produkte und/oder Dienstleistungen, die angeboten werden.  Die Beschreibung ist ausreichend ausführlich, sodass der Verbraucher in der Lage ist, eine angemessene Bewertung des Angebots vorzunehmen. Wenn der Händler Illustrationen verwendet, so sind diese eine wahre Darstellung der Produkte und/oder Dienstleistungen, die angeboten werden.  Der Händler ist nicht an offensichtliche Fehler oder Irrtümer im Angebot gebunden.

 

Artikel 4 - Der Vertrag

Der Vertrag wird, unter Maßgabe des in Absatz 4 Bestimmten, in dem Moment geschlossen, in dem der Verbraucher das Angebot annimmt und die dadurch festgelegten Bedingungen erfüllt sind.

Wenn der Verbraucher das Angebot elektronisch angenommen hat, wird der Händler den Eingang der Annahme des Angebots unverzüglich elektronisch bestätigen.  Der Verbraucher kann den Vertrag kündigen, solange diese Annahme durch den Gewerbetreibenden nicht bestätigt wurde.

Wenn der Vertrag elektronisch zustande kommt, wird der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die elektronische Übermittlung von Daten zu sichern und für eine sichere Webumgebung zu sorgen.  Wenn der Verbraucher elektronisch bezahlen kann, wird der Händler dahingehend geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Der Händler kann Informationen – im gesetzlichen Rahmen – über die Fähigkeit des Verbrauchers einholen, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, sowie über die Tatsachen und Faktoren, die für den verantwortungsbewussten Abschluss des Fernabsatzvertrags wichtig sind.  Wenn die Nachforschung des Händlers triftige Gründe für die Ablehnung eines Vertragsschlusses ergibt, dann hat er ein Recht, unterstützt durch Gründe, einen Auftrag oder einen Antrag abzulehnen oder seine Umsetzung an besondere Bedingungen zu binden.

Zusammen mit der Ware oder Dienstleistung wird der Gewerbetreibende dem Verbraucher folgende Informationen, schriftlich oder in einer Weise senden, dass der Verbraucher sie auf einem zugänglichen, dauerhaften Datenträger speichern kann:

a. die Büroadresse des Standorts des Händlers unter der Verbraucher eine Beschwerde einreichen können

Artikel 5 - Der Preis

Während der Gültigkeitsdauer, die im Angebot angegeben ist, werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, außer bei Änderungen der Mehrwertsteuersätze.

Im Gegensatz zum vorherigen Absatz kann der Händler Produkte oder Dienstleistungen zu variablen Preisen anbieten, und zwar in Fällen, in denen diese Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat.  Das Angebot muss auf diese Schwankungen und die Tatsache Bezug nehmen, dass alle genannten Preise empfohlene Preise sind.

Preiserhöhungen innerhalb von 3 Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie das Ergebnis von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen sind.

Preiserhöhungen mehr als 3 Monate nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn der Händler angibt, wie hoch, und:

wenn sie das Ergebnis von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen sind; oder

der Verbraucher berechtigt ist, den Vertrag am Tag an dem die Preiserhöhung wirksam wird, zu beenden.

Der Verbraucher ist berechtigt, den Vertrag am Tag an dem die Preiserhöhung wirksam wird, zu beenden.

 

Artikel 6 – Konformität und Garantie

Der Händler garantiert, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag entsprechen, die im Angebot angegebenen Spezifikationen einhalten, die angemessenen Anforderungen an Zuverlässigkeit und/oder Wartungsfähigkeit erfüllen und die gesetzlichen Bestimmungen und/oder Regierungsverordnungen berücksichtigen, die zu dem Zeitpunkt vorhanden waren, als der Vertrag geschlossen wurde.

Ein Garantieangebot vom Händler, Hersteller oder Importeur beeinträchtigt nicht die gesetzlichen Rechte und Ansprüche, die der Verbraucher aufgrund einer der Rechtsvorschriften und/oder des Vertrages gegen den Händler im Falle eines Sachmangels in der Verantwortung des Gewerbetreibenden durchsetzen kann.

 

Artikel 7 – Lieferung und Implementierung

Der Händler wird mit größtmöglicher Sorgfalt bei Erhalt und Umsetzung der Aufträge für Produkte sowie bei der Beurteilung der Anträge auf die Erbringung von Dienstleistungen vorgehen.

Als Ort der Lieferung gilt die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmen angibt.

Unter Berücksichtigung, des in Artikel 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen Angegeben, wird das Unternehmen akzeptierte Bestellungen mit effizientem Vorgehen umsetzen, jedoch spätestens innerhalb von 30 Tagen, wenn keine längere Lieferfrist vereinbart wurde.  Wenn die Lieferung eine Verspätung erleidet, oder wenn die Lieferung nicht oder nur teilweise durchgeführt werden kann, so wird der Verbraucher darüber informiert werden, spätestens einen Monat nachdem der Auftrag erteilt wurde. In diesem Fall hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag kostenlos zu kündigen und hat ein Recht auf eventuellen Schadensersatz.

Im Falle der Auflösung gemäß dem vorstehenden Absatz wird der Unternehmer dem Verbraucher die Summe so schnell wie möglich zurückzahlen, jedoch spätestens innerhalb von 30 Tagen nach dieser Auflösung.

Sollte die sich Lieferung eines bestellten Produkts als unmöglich erweisen, wird der Händler versuchen, einen Ersatzartikel anzubieten.  Die Tatsache, dass ein Ersatzartikel geliefert wird, ist klar und verständlich anzugeben, spätestens bei der Lieferung.  Das Widerrufsrecht kann bei Lieferung von Ersatzartikeln nicht ausgeschlossen werden.  Die Kosten für Rücksendungen werden dem Unternehmer berechnet.

Das Risiko einer Beschädigung oder des Verlusts der Produkte obliegt dem Händler bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Verbraucher oder einen Vertreter, der zuvor vom Verbraucher benannt und dem Händler angekündigt wurde, es sei denn, dies ist ausdrücklich anders vereinbart worden.

 

Artikel 8 – Erweiterte Transaktionsdauer

Der Verbraucher hat zu jeder Zeit das Recht, einen unbefristeten Vertrag zu kündigen, der für die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen geschlossen wurd, wobei die vereinbarten Beendigungsbedingungen und eine Informationsfrist, die einen Monat nicht übersteigt, einzuhalten sind.

Ein befristeter Vertrag, der für die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen geschlossen wurde, darf die Dauer von 24 Monaten nicht überschreiten. Abgeleitet vom dem im vorstehenden Absatz angegeben Inhalt, kann ein zeitlich befristet geschlossener Vertrag automatisch als ein unbefristeter Vertrag verlängert werden, wenn dem Verbraucher freisteht, diesen längeren Vertrag mit einer Kündigungsfrist, die einen Monat nicht übersteigt, zu beenden.

 

Artikel 9 – Zahlun​g

Soweit kein anderer Zeitpunkt vereinbart worden ist, sollten vom Verbraucher zu zahlende Beträge innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung der Ware bezahlt werden. Für den Fall, dass ein Vertrag für eine Dienstleistung geschlossen wird, beginnt dieser Zeitraum von vierzehn Tagen in dem Augenblick, in dem der Verbraucher die Auftragsbestätigung des Händlers empfängt.

Wenn Produkte an Verbraucher verkauft werden, dürfen die allgemeinen Geschäftsbedingungen niemals eine Anzahlung in Höhe von 50% vorschreiben.  Sofern Vorkasse vereinbart wurde, kann der Verbraucher keine Rechte jeglicher Art in Bezug auf die Ausführung der Bestellung oder die entsprechende(n) Dienstleistung(en) geltend machen, bevor die vereinbarte Anzahlung geleistet wurde.

Der Verbraucher ist verpflichtet, alle möglichen Ungenauigkeiten in den verfügbar gemachten oder genannten Zahlungsdaten sofort an den Händler zu melden.

Im Falle der Nichtzahlung des Verbrauchers, hat der Händler das Recht, im Rahmen von gesetzlichen Grenzen, vom Verbraucher angemessene Kosten zu verlangen, über die der Verbraucher im Voraus informiert wurde.

 

Artikel 10 – Beschwerdeverfahren

Der Händler bietet ein Beschwerdeverfahren, das ausreichend öffentlich bekannt gemacht wurde und das sich mit einer Reklamation gemäß diesem Beschwerdeverfahren beschäftigt.

Reklamationen über die Ausführung des Vertrags müssen dem Händler in ihrer Gesamtheit unverzüglich vorgelegt und klar definiert werden, nachdem der Verbraucher die Mängel entdeckt hat.

Eine Antwort auf die an den Händler gemeldeten Reklamationen erfolgt innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen, gerechnet ab dem Tag des Eingangs.  Wenn erwartet werden kann, dass eine Reklamation eine längere Bearbeitungszeit benötigt, dann antwortet der Händler innerhalb von vierzehn Tagen, indem er den Eingang bestätigt und angibt, wann der Verbraucher eine ausführlichere Antwort erwarten kann.

 

Artikel 11 – Zusätzliche oder abweichende Bestimmungen

Zusätzliche Bestimmungen oder Bestimmungen, die von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen, dürfen nicht schädlich für den Verbraucher sein und sollten schriftlich erfasst werden oder in einer Weise, die dem Verbraucher ermöglicht, diese in einer leicht zugänglichen Weise auf einem dauerhaften Datenträger zu speichern.